Würfel

N E W S L E T T E R Februar 2021

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Ein neues Jahr, so viele Hoffnungen, so wenig Änderung, was ist denn da bitte schiefgelaufen??

Wir grüßen euch ganz herzlich nach solch einer langen Zeit der Newsletterabstinenz, aber Inspiration lässt sich nun mal nicht erzwingen.

Da haben wir probiert, die Zähne zusammen zu beißen, um den letzten Brocken 2020 noch zu bewältigen, alles genährt von der Sehnsucht, dass Rettung naht, das neue Jahr fängt ja nun bald an….
Dann war da noch kurz vor Jahresende die sagenhafte Planetenkonstellation am 20.12.2020, die so viel Hoffnung gemacht hat, die dann aber einfach gefühlt sang- und klanglos vorüber gegangen ist, keine weltweiten Beben, keine dramaturgischen Einschnitte. Keine bedeutenden Änderungen!
AAAAABER, nur noch wenige Tage durchhalten, und dann ist dieses schreckliche Jahr zu Ende. Ein neues beginnt….und dann hat es doch tatsächlich angefangen, (kaum zu hören, weil ohne Böller), das neue Jahr, und nichts, aber auch gar nichts hat sich zum Guten gewendet, gefühlt wurde es eher noch schlimmer!
Aber nicht mehr lange, dann ist ja der 14. Februar, denn dann, dann, dann soll es ja wieder…..!!

Ist das nicht spannend, wieviel Glauben wir in die Zeit investieren und Macht in die Zukunft setzen?

Da wurde, nach einmal schlafen gehen, aus dem 31.12.2020 über Nacht ein 1.1.2021. Aber warum, um Himmels Willen, soll sich deswegen im Außen etwas ändern? Machen wir den gleichen Budenzauber auch, wenn der Januar in den Februar übergeht? Der Montag in den Dienstag? Juhu, ein neuer Tag. Alles Gute zum neuen Tag, mögen sich deine Wünsche erfüllen…, welche guten Vorsätze hast du für heute? Und wenn er dann gen Abend noch nicht so toll war, naja, Morgen ist ja ein neuer Tag, wie tröstlich. Ein schier unerschöpflicher Vorrat an Zeit.
Durchhalteparolen, probierte Appelle an die Vernunft, Widersinniges, der Wunsch nach baldiger Rettung (je nach Interpretation), das Außen muss sich doch jetzt endlich mal ändern!!!
Und nichts, aber auch gar nichts ändert sich nach Gusto.
Wird hier im Außen die Taktik angewendet nach dem Motto, wenn du einen Schnupfen hast, musst du dir in den rechten Oberschenkel kneifen, geht er dann, wider Erwarten, doch nicht weg, musst du halt noch fester kneifen. Wenn auch das sich als nicht ausreichend wirksam herausstellt, die Nase noch immer läuft, so wird dann die Kneifmethode verschärft und auch noch der linke Oberschenkel blau gekniffen. Falls auch hier kein gewünschtes Resultat erzielt wird, sollte man über eine Amputation der Beine nachdenken, es muss doch irgendwie helfen…..
Kommt uns das nicht bekannt vor? Sind nicht die eigenen Hoffnungen auch so auf das Außen gerichtet, diese aberwitzige Sehnsucht und der sture Glauben, woher die Rettung nahen soll? War es nicht ein Präsident, eine Sternenkonstellation oder engagierte Ärzte, von denen sich Erlösung versprochen wurde? Und wie groß die Enttäuschung, wenn nichts davon eintraf?
Was aber würde passieren, wenn wir tatsächlich den Blick auf das Einzige richten würden, wo ein jeder von uns wirksam sein könnte? Wo tatsächlich Veränderung stattfinden kann? Wo wahrer Wandel vollzogen wird?
Wenn wir uns trauen, den Blick nach innen zu richten, dort wo es tobt, wo Wut, Ohnmacht, Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit sich abwechseln, dort inmitten dieses brodelnden Kessels, die heilige Flamme wieder entdecken? Unser eigenes Licht. Was passiert, wenn wir alle Energie von sämtlichen Systemen dieser Welt abziehen, alle Energie, die wir im Außen so verschwenden und vergeuden, sei es durch Meckern, Be- und Verurteilen, Lästern, Aufregen, Meinungen verbreiten oder kommentieren, sich hochspulen ohne auch nur eine Wirkung dadurch zu erzielen, was also, wenn wir all diese uns zur Verfügung stehende Energie in unser Innerstes ziehen würden, damit das Feuer der Transformation zu einer ordentlichen Flamme werden kann, und Zweifel, Zwist und Zwietracht in unseren Herzen durchglühen würde, bis am Ende nur noch sanfter Frieden in uns wäre?
Dieser Frieden, der unser wahres Erbe ist, jener nie versiegende Quell, unser göttliches Licht. Was, wenn wir dieses leuchten lassen würden und durch unsere bloße Anwesenheit unserem Nächsten furchtlos die Botschaft des Friedens und der Unerschütterlichkeit als Geschenk darbieten könnten? Wenn heiteres Tun die Dauerbefeuerung unserer Ängste ablösen würde?
Wir wünschen uns den Mut, die „transformatorische Hölle“ zu durchschreiten, so wie Dante Alighieri dereinst in seiner Göttliche Komödie den Weg durch das Inferno über das Purgatorium hin zum Paradiso wies. So scheint es sich wieder einmal zu bewahrheiten: Der einzige Weg raus ist der Weg durch!
In diesem Sinne wünschen wir euch allen von Herzen eine lodernde Fackel im Innern, die euch ein treuer Begleiter auf dem Pfad sein möge!

Beste Grüße von
Astrid und Dietgard

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